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Aktuelle Schlagzeilen im Überblick

SWIFT-Abkommen erlaubt USA Zugriff auf EU-Bankdaten

Heute tritt das neue SWIFT-Abkommen in Kraft. Damit haben US-Fahnder wieder Zugriff auf Bankdaten europäischer Bürger. Zwar sicherte sich die EU mehr Einfluss bei der Auswertung der Daten in den USA. Doch Kritiker warnen vor den Folgen der massenhaften Datenübermittlung.

Fragen und Antworten zum SWIFT-Abkommen

Der Austausch von Bankinformationen zwischen der EU und den USA ist neu geregelt: Seit heute gilt das neue SWIFT-Abkommen. Aber welche Daten werden übermittelt? Wie lange werden sie gespeichert und wer kontrolliert ihre Verwendung? tagesschau.de beantwortet die wichtigsten Fragen.

Wulff fordert Hilfsfonds nach Loveparade-Tragödie

Bundespräsident Wulff hat für die Aufarbeitung des Unglücks bei der Loveparade in Duisburg die Einrichtung eines Hilfsfonds angeregt. In der "Bild am Sonntag" warb er zudem für den Einsatz eines Ombudsmannes. Er verwies dabei auf positive Erfahrungen nach dem Transrapid-Unglück 2006.

Russland setzt Soldaten zum Löschen der Brände ein

Seit Tagen wüten verheerende Brände in Russland. Ganze Dörfer wurden von Feuerwalzen zerstört. In 17 Regionen des Landes gilt der Ausnahmezustand. Wo die Feuerwehr überfordert ist, kämpfen Menschen selbst gegen die Flammen. Präsident Medwedjew rief die Armee zu Hilfe.

Internationale Streubomben-Konvention tritt in Kraft

Fast alle Opfer von Streumunition sind Zivilisten. Oft trifft es Kinder, die lebenslang Prothesen tragen müssen. Heute nun tritt die internationale Streubomben-Konvention in Kraft. Auch wenn die größten Militärmächte die Konvention nicht unterschrieben haben, entfaltet sie Wirkung.

USA halten am Einsatz von Streubomben fest

Die USA weigern sich, die Streubomben-Konvention zu unterzeichnen. Verteidigungsminister Gates und Präsident Obama halten die Munition für unverzichtbar. Doch wegen der Langzeitfolgen und der zivilen Opfer regt sich Widerstand in der US-Luftwaffe.

Haider hatte Millionen auf zwölf Geheimkonten

Bereits vor seinem Unfalltod 2008 war er sehr umstritten. Nun gerät der verstorbene österreichische Rechtspopulist Haider in ein neues Licht. Einem Medienbericht zufolge besaß der früheren Kärntner Landeshauptmann zwölf Briefkastenfirmen, auf denen bis zu 45 Millionen Euro geparkt gewesen sein sollen.

Weltspiegel: Korsen wehren sich gegen illegalen Bauboom

Korsikas Schönheit ist auch ein Problem - das finden jedenfalls viele Korsen, die zusehen müssen, wie die Küsten mit Luxushäusern für Festlandfranzosen zugebaut werden. Manche von ihnen wehren sich mit juristischen Mitteln gegen die oft illegalen Projekte - andere aber greifen zur Gewalt.

Proteste gegen Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs fortgesetzt

In Stuttgart haben zahlreiche Menschen die Proteste gegen den umstrittenen Umbau des Hauptbahnhofs fortgesetzt. Mindestens 2000 Gegner des Projekts Stuttgart 21 zogen mit Protestrufen und Trillerpfeifen durch die Innenstadt. Seit Freitag hatten sich schon viele an Sitzblockaden am Bahnhof beteiligt.

UNESCO ernennt "Oberharzer Wasserregal" zum Weltkulturerbe

Es zählt rund 100 Seen und Teiche und mehr als 300 Kilometer größtenteils künstlich angelegter Gräben: Das "Oberharzer Wasserregal" ist durch die UNESCO als eines der weltweit größten vorindustriellen Energieversorgungssysteme zum Weltkulturerbe ernannt worden. Große Teile sind bis heute erhalten.

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